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Historisch ist der Begriff an einen Ort gebunden, an dem verschiedene Menschen unterschiedlichen Alters mit verschiedenen Fähigkeiten und Fertigkeiten zusammen kommen. Über das gemeinsame Handeln, im Sinne von Handwerk bzw. Anbieten von Dienstleistungen, wird Selbstbewusstsein gestärkt, Wissen vermittelt, der selbstständige Erwerb von sozialen und emotionalen Fähigkeiten ermöglicht. 

Die Lehrperson ist eher Moderator als Dirigent. Werkstatt bedeutet auch eine Öffnung der Schule dem Leben gegenüber. Werkstätten bedürfen eines sozialen Raumes, das heißt, den institutionellen Rahmen der Schule zu verlassen (im Bauernhofprojekt) oder umgekehrt, das Leben in die Schule zu holen, den Raum in eine Werkstatt zu verwandeln (im schuleigenen Cafelino, in der bike-garage oder im GRÜNWERK).  Die Kinder und Jugendlichen sollen die Werkstatt als ihr Eigenes begreifen und „be-nutzen“.

WERK-STATT-SCHULE. Den Inhalt vom Kopf auf die Füße stellen.