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Im Atelier ZEBRA entdecken die Kinder und Jugendlichen ihre persönliche Bildwelt und können ihrer Eigenheit Ausdruck verleihen. Ausgangspunkt der Arbeit ist die eigene Biografie und der Versuch „den essentiellen Klang eines jeden“ (Helga Kämpf-Jansen) hörbar und sichtbar zu machen.

Bilder begleiten uns als eine reale Symbolwelt neben der Sprache und im Bild kann das „Nicht-Sagbare“ Gestalt annehmen. Es gibt daher im Atelier ZEBRA keine thematischen Vorgaben. Am Anfang kann ein Gegenstand stehen oder ein Tier oder einfach eine persönliche Frage - und man beschreitet einen Weg mit ungewissem Ausgang.

Das künstlerische Tun erfordert Durchhaltevermögen und ständig neue Entscheidungen, denn im Gegensatz zu den meisten Unterrichtsgegenständen kann man im Atelier ergebnisoffen arbeiten. Es gibt nicht nur ein Ziel und nicht nur einen richtigen Weg sondern viele, und es ist nicht einfach dabei „das Eigene“ zu finden.

„Jedes Erkennen ist Tun und jedes Tun ist Erkennen“, sagt Francisco Varela. Damit beschreibt er auch das hohe Potential welches dem Handeln im Unterricht zukommt und die Werkstatt bietet uns Raum für das persönliche Schaffen.